Fehlerbeseitigung bei Arbeit mit dem Gerät

Während der Arbeit mit dem Gerät kann man viele Fehler begehen, die künftig ihre Folgen haben. In diesem Artikel finden Sie Hinweise zu den Arten dieser Fehler und deren Folgen. Das Wissen darüber wird Ihnen helfen die Anzahl von Fehlern reduzieren.

Die Fehler kann man in zwei Gruppen teilen. Die eine Gruppe bezieht sich auf den Rohstoff, die andere auf technische und Nutzungsfehler.

Folgende Fehler sind im Zusammenhang mit dem Rohstoff zu nennen:

– Nicht angepasste, fehlerhaft gewählte Feuchtigkeit, z. B. allzu nasser oder zu trockener Rohstoff.

– Nicht angepasste Rohstoff-Fraktionen mit einer Mineral- oder Metallbeimischung im Ausgangsmaterial.

Technische und Nutzungsfehler:

  • Nichtanpassung der Matrize an den jeweiligen Rohstoff
  • Nichtanpassung der Maschinenleistung an den Rohstoff
  • Fehlende Einstellung des Abstands zwischen der Matrize und den Rollen
  • Nichtbeachtung der Wartungsregeln
  • Spannungsschwankungen

Jeder Handlung folgt eine Konsequenz. Prüfen Sie, welche Folgen die Fehler bei Arbeit mit dem Gerät haben können.

F wie Feuchtigkeit

Die optimale Feuchtigkeit sollte bei der Pelletherstellung im Bereich von 12-14%, und bei der Futterherstellung im Bereich von 17-18% liegen. Um die Feuchtigkeitsstufe zu bestimmen, braucht man spezielle Messgeräte. Eingestellt wird die Feuchtigkeit mittels Trockenanlagen und Befeuchtern.

M wie Matrize

Einer der häufig begangenen Fehler ist eine falsch an den jeweiligen Rohstoff angepasste Matrize. Eine entsprechend angepasste macht es hingegen möglich, den korrekten Druck zu erzielen. Zu den Hauptparametern der Matrize zählen: die Stärke, das Durchmesser und der Öffnungswinkel. Es ist deswegen empfehlenswert, sich vor dem Einkauf vom Fachpersonal oder einem Experten beraten zu lassen.

E wie Einstellung

Die richtige Einstellung des Abstands zwischen der Matrize und den Rollen beeinflusst die Leistungsfähigkeit der Granulatpresse, den spezifischen Energieverbrauch sowie die Lebensdauer der Matrizen und der Rollen.

L wie Leistung

Eine fehlerhafte Anpassung der Pelletpresse an den Rohstoff wirkt sich auf die Leistungsfähigkeit des Gerätes aus. Bei der Granulierung der Futtersorten reicht eine niedrige Motorleistung, beim Pelletieren von Sägespänen werden dagegen leistungsstarke Motoren empfohlen. Die Leistung soll an den Inhalt des Lignins verhältnismäßig angepasst werden, und zwar nach dem Regel: niedriger Inhalt / höhere Leistung. Wichtig ist, dass Geräte eingesetzt werden, die für den jeweiligen Rohstoff optimiert sind.

F wie Fraktion

Die Fraktionen sind mit der einleitenden Rohstoffverarbeitung und dadurch mit Erzielung der gewünschten Ausgangsgröße verbunden. Populär eingesetzte und billigere Geräte weisen keine eingebauten Zerkleinerer auf. Leider kann die Nichtanpassung der Fraktion ein Grund für eine Panne sein. Eine gute Lösung ist die getrennte Zerkleinerung oder Einkaufen vom fertigen Material.

W wie Wartung

Nichteinhaltung der Wartungsmaßnahmen kann zur Beschädigung von wichtigen Schnittstellen führen. Die Rollen und Lager sind dem Belastungsrisiko, hohen Temperaturen sowie Staub ausgesetzt, deswegen benötigen sie regelmäßige Reinigung und Schmierung, etwa alle 2-3 Arbeitsstunden.

S wie Spannungsschwankungen

Die Spannungsschwankungen sind zu vermeiden, indem man die Stromwerte durch Anwendung von Außengeräten stabilisiert.

B wie Beimischungen

Unerwünschte Beimischungen im Rohstoff entstehen durch fehlende Kontrollen in der Herstellungsphase.

Im Rohstoff können sich nicht organische Teile oder Teile mit nicht an das Gerät angepasster Härte befinden.