Die regelwidrigen Inbetriebnahme und Betrieb einer nicht vorbereiteten Granulatpresse können zu vielen unerwarteten Pannen und Überlastungen der Mechanismen führen. Darüber hinaus kann dies
zur Entstehung von trockener Mischung oder Mischung niedriger Qualität führen, die unabhängig vom Rohstoff die Matrize blockieren kann. Einer der Hauptgründe kann die nicht polierte Innenfläche der Matrizenöffnungen sein. Prüfen Sie selbst, was Sie vor der Inbetriebnahme und dem Einlaufen der Matrize wissen sollten.
Polieren der Matrize
Jede neue Maschine weist eine unpolierte Matrize auf, deswegen sind deren Kanäle vor der Inbetriebnahme zu polieren. Eine spezielle Mischung eignet sich besonders dafür. Mit der Vorbereitung der Mischung soll das Polierverfahren beginnen. Um eine homogene, ausreichend zähe Poliermischung zu erhalten, sind folgende Zutaten miteinander zu verbinden: 5kg feines Weizenschrot (ohne Mehl oder Weizenkörner mit max. Fraktion von 2mm) und 1,5 L Öl. Nach der Verbindung soll sich das Öl abtrennen, aber nicht rinnen. Die Mischung von Mehl und Öl sollte etwa 20 Minuten lang aufsaugen. Falls die Kanäle der Matrize ein Durchmesser von über 150mm aufweisen, soll das Volumen der Mischung um 50% größer sein, wobei das Verhältnis gleich bleibt. Zuerst soll man durch die Presse die Mischung ohne Sand laufen lassen. Ein weiterer Schritt besteht im Ansammeln des Produktes und im Hinzufügen von 150g Sand je 5kg. Anschließend ist alles erneut zu vermischen und in Portionen in den Schacht einzustreuen. Zum Verdicken der Mischung soll der Bausand im Verhältnis 1kg/5kg verwendet werden. Die Mischung wird in kleinen Portionen hinzugefügt, mit gleichzeitigem Ansammeln davon am Auslass und anschließender Zugabe in den Schacht. Das Verfahren wird bis zu dem Zeitpunkt fortgesetzt, wenn der ganze Sand bereits zur Mischung hinzugefügt worden ist und das Konzentrat gleichmäßig die Öffnung verlässt.
Nach ungefähr 30 Minuten langem Polieren sollen die Rollen mit Öl eingeschmiert werden. 150-220g Flüssigkeit sollte dafür ausreichend sein. Wenn die Poliermischung die Konsistenz von Mehl und entsprechende Zähigkeit erreicht, ist dazu etwa 1 kg Schrot oder Korn hinzuzufügen. Die Mischung soll locker sein. Nach etwa 30 Minuten kann das Polieren fortgesetzt werden. Sehr wichtig ist, dass kein Wasser hinzugefügt wird, da dies das Zusammenkleben der Poliermischung und das Blockieren der Matrize mit sich ziehen kann.
Anfeuchten
Die Ausgangsmaterialien sind bis zu 15% gleichmäßig anzufeuchten. Das Anfeuchtungsverfahren ist sehr einfach. Es reicht, die Materialien auf eine wasserdichte Fläche hinzulegen und mittels eines üblichen Zerstäubers mit Wasser zu besprühen. Nach dem Aufsaugen der Feuchtigkeit wird das granulierte Futter feucht. Falls nötig kann das Granulat auf einer glatten Fläche trocknen.
Dosieren
Das Futter ist gleichmäßig zu dosieren. Je nach Modell und Größe der Matrizenöffnungen sollen die Rollen im Rohstoff bis zum 1/3 ihrer Höhe eingetaucht sein. Die Granulatpressen, welche Kanäle mit einem Durchmesser von 100 mm aufweisen, eignen sich nicht für die Herstellung vom Heiz-Pellet. Es dürfen darin Heu und Spreu im Verhältnis von 60% zu 40% granuliert werden.
Technische Hinweise: zwischen der Matrize und der Rollen soll ein Abstand von 0,1-0,15 mm behalten werden. Das erlaubt eine störungsfreie Nutzung von Matrize und Bauelementen der Granulatpresse. In den Verhältnissen der Standardnutzung soll der Abstand zwischen den Zähnen neuer Rollen und einem doppelt zusammengelegten A4 Papierblatt (80 g/cm 2) eben dieser Stärke entsprechen. Bei früher benutzten Pressen sind die Rollen manuell einzustellen, und zwar bis sie zu drehen anfangen.
Uwagi techniczne: pomiędzy matrycą a rolkami powinien być zachowany odstęp 0,1-0,15 mm. Ma to wpływ na bezawaryjne użytkowanie matrycy oraz podzespołów granulatora. W warunkach standardowej eksploatacji odstęp pomiędzy zębem nowych rolek a podwójnie złożoną kartką A4 o gęstości 80 g/cm 2 powinien odpowiadać tej grubości. W granulatorach wcześniej eksploatowanych
rolki należy ustawić ręcznie, do czasu gdy nie zaczną się kręcić.

