Wie soll der richtige Betrieb der Granulatpresse aussehen ?

Der regelwidrige Betrieb der Granulatpresse kann zu vielen unerwarteten Pannen und Überlastungen der Mechanismen führen. Darüber hinaus kann dies die Qualität der gewonnen Mischung beeinflussen. Prüfen Sie selbst, was Sie über die Nutzung Ihrer Granulatpresse wissen sollen.

Wie soll der richtige Betrieb der Granulatpresse aussehen ?

Der erste Schritt besteht in der Einstellung des Abstands zwischen der Matrize und der Rollen. Anschließend ist der Auswurf des Granulats unter Beachtung der Rohstoffstärke, der Matrize und der Buchse einzustellen. Als Drittes werden das Einschütten der Futtermischung und das Einschalten des Elektromotors ausgeführt.

Dann ist die Einstellung der Messer notwendig, die man an die gewünschte Länge des Granulats anpasst. Durch kleine Portionen wird der Rohstoff an das Arbeitsfeld geliefert. Währenddessen ist aufzupassen, dass es zur vorläufigen Überlastung des Elektromotors nicht kommt oder dieser nicht aufhält.

Bis die Matrize die entsprechende Temperatur erreicht und die Motorbelastung stabil wird, soll die Zugabe des Rohstoffs nach der Anleitung erfolgen. Dies bedeutet, dass die Beschichtung des Rohstoffs bis zum 1/3 der Rollenhöhe reicht und sich in einer Zugabemenge 100-400g Material befinden. Abhängig ist es selbstverständlich von dem Durchmesser der Matrize.

Die Qualität und die Frische des Granulats sind auch von Bedeutung und sollten beobachtet werden. Das alte Granulat in den Öffnungen der Matrize zeichnet sich durch eine dunkelgrüne bis schwarze Farbe mit charakteristischem Schimmer aus. Falls das Endprodukt relativ hart ist, zeichnet es sich durch einen hohen Anteil am nicht granulierten Rohstoff aus, was im Ergebnis mehr Wasser und Anfeuchten benötigt bis die erwartete Menge sowie entsprechende Weichheit und Schimmer erreicht werden. Nach Abkühlung wird das Produkt schnell hart.

Das Hinzufügen vom Wasser kann die Belastung des Elektromotors stabilisieren, wodurch sich die Zugabedose der Rohstoffe erhöht. Eine raue Oberfläche des Granulats ist ein Anzeichen für die übermäßige Feuchtigkeit. Bei nicht granuliertem Anteil an Rohstoffen geht man auf zweierlei Weise vor. Man kann entweder das Anfeuchten oder die Zugabe des Ausgangsmaterials einschränken. Das Verhältnis vom Anfeuchten und von der Dosierung des Rohstoffs hängt von dessen Art, der Matrize und erwartetem Endeffekt ab.